St.Gallen (SG)

Grünstrategie 2030

Bahnhofpärkli St.Gallen

Im Auftrag von WWF St.Gallen/Appenzell setzt sich GSI Architekten AG für die Erarbeitung eines nachhaltigen «Grünplans 2030» für St.Gallen ein.

Das Ziel ist es, Grünräume in der Stadt flächendeckend auszubauen, zu vernetzen und die Lebensqualität für Mensch und Natur im urbanen Raum zu steigern. Auch der Heimatschutz St.Gallen und sowie weitere Verbände unterstützen das Projekt.

 

Mit der Pilotstudie «Grünstrategie 2030» für das St. Galler Stadtgebiet sollen Potenziale in der Grünraumentwicklung ermittelt werden. Ziel ist es, Grünräume in der Stadt flächendeckend auszubauen und zu vernetzen, um die Lebensqualität für Mensch und Natur zu steigern. Eine Machbarkeitsstudie soll die Grundlage schaffen, um künftig strategische Akzente mit möglichst umweltrelevanter sowie stadträumlicher Wirkung zu setzen. Die Erarbeitung erfolgt in einem interdisziplinären Team unter Einbezug der Stadtverwaltung.

In einem ersten Schritt wird die IG «Stadtgrün St. Gallen» mit einem interdisziplinären Team aus Architekten, Kunsthistorikern, Gewässerexperten, Biologen und Juristen eine Grünstudie erarbeiten. Diese wird die Basis für den Grünplan 2030 bilden und das Potenzial für die Stadt, die Region und die Schweiz aufzeigen. Aus dem Grünplan ergeben sich Teilprojekte, die einmalig oder auch vielfach anwendbar sind.

Der WWF St. Gallen hat die Initiative für die Studie ergriffen und auch den Heimatschutz St Gallen/Appenzell I. Rh. betreffend Partnerschaft und Unterstützung angefragt. Der Heimatschutz unterstützt bereits ideell diverse Projektinitiativen. Beispiele sind der «Vegetationsgürtel am grauen Spelteriniplatz», die «Belebung des Areals Bach» bei St. Fiden (Bild) oder das Projekt «Baumboulevard am Oberen Graben». Auch die Stadt St. Gallen unterstützt die Studie mit einem finanziellen Beitrag. Die Grünstudie wird dennoch unabhängig durchgeführt und hauptsächlich über Verbände, Private und Planer durch Eigenleistungen finanziert. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 120 000 Franken. Das Crowdfunding läuft noch immer, da erst die Hälfte der Mittel gesammelt werden konnte. Weitere Spenden sind äusserst wertvoll und helfen, das Projekt zu realisieren.

Beispiele von Teilprojekten sind der Baumboulevard mit 90 Bäumen am Oberen Graben, die Zwischennutzung Areal Bach wie auch das Projekt Strassengestaltung Langgasse.

Gute Beispiele und Vorbilder aus nah und fern:

Heiden AR: gegen graue Gärten

Medellin Kolumbien: Grünkorridore