Unser Engagement für die Gemeinschaft
Eine wachsende Schule für Douala, Kamerun
Die Kinderkrippe von Donner Espoir ist ein einzelnes, überschaubares Projekt inmitten der Grossstadt Douala. Douala ist die ehemalige Hauptstadt Kameruns und bildet als Wirtschaftsmetropole das Finanz-, Industrie-, Handels-, und Kulturzentrums des zentralafrikanischen Staates. In der Grossstadt leben rund 2.7 Millionen Menschen auf rund 210 Quadratkilometern.
Mit dem Projekt «Donner Espoir» entsteht in der Grossstadt Douala eine Schule mit Kinderkrippe. Das Projekt schafft Arbeitsplätze, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und etabliert eine Schule mit langfristigem Mehrwert. Um rasch und kosteneffizient Wirkung zu erzielen, ist der Bau in mehreren Etappen geplant. Dieses Vorgehen ermöglicht einen sofortigen Start im kleinen Rahmen und lässt trotzdem ein organisches Wachstum zu. Bereits in der ersten Etappe kann eine Kinderkrippe eröffnet werden. In weiteren Bauphasen sind Schulzimmer vorgesehen, sodass schrittweise immer mehr Kinder aufgenommen werden können.
Etappe 1
In einer ersten Phase entsteht eine Kinderkrippe mit Küche, kleinem Schlafzimmer, Büro und Sanitäranlagen.
Ergänzend wird ein überdachter Essbereich sowie eine Oase im Zentrum der Anlage angelegt. Der Garten ermöglicht den Kindern, die Pflanzen beim Wachsen zu begleiten und gleichzeitig leistet die bepflanzte Fläche einen Beitrag zum Mikroklima und sorgt somit für eine natürlichen Kühlung des Gebäudes. In Kombination mit integrierten Kaminen wird die vortemperierte Luft angesaugt und sorgt durch das physikalische Prinzip des Kamineffekts für eine kostengünstige Lüftung.
Etappe 2
Ein Anbau mit zwei Schulzimmern und einem überdachten Eingangsbereich ermöglicht den Start des Schulbetriebs neben der Kinderkrippe. Die Schülerinnen und Schüler lernen geschützt innerhalb der Anlage, umgeben von Grün. Das Prinzip der Wind- und Lichtkanäle wird konsequent weitergeführt.
Etappe 3
In der nächsten Phase wird die verbleibende Fläche bebaut, während der zentrale Garten erhalten bleibt. Drei zusätzliche Schulzimmer sowie ein weiterer überdachter Essbereich entstehen. Die Klassenzimmer öffnen sich zum Grünen hin. Der wachsende Innenhofgarten sorgt weiterhin für Kühlung, während das nach innen geneigte Dach das Regenwasser sammelt und gezielt in den Garten leitet.
Etappe 4
In der letzten Bauphase wird ein zweites Geschoss ergänzt, ohne auf den grünen Innenhof zu verzichten. Sieben weitere Schulzimmer und zwei Gruppenräume entstehen. Ein umlaufender, überdachter Balkon bietet Aufenthalts- und Spielflächen mit Blick in die Baumkronen.
Mit insgesamt zwölf Schulzimmern, einer Kinderkrippe, zwei Gruppenräumen, Schlafraum, Büro, Küche und Sanitäranlagen sowie grosszügigen überdachten Aussenbereichen und einem zentralen Garten bietet die Schule Raum für nachhaltiges Wachstum. Bereits mit einem kleinen Budget kann die erste Etappe realisiert und das Leben von Kindern unmittelbar verbessert werden.